FRAGEN UND ANTWORTEN BEI ÜBERWEISUNGEN IM FOLGEQUARTAL!

Muster 6
Überweisungen

Auszug aus
Anlage 2

Vereinbarung über Vordrucke
für die vertragsärztliche Versorgung des BMV
(Bundesmantelvertrag)

 

Der Arzt, der auf Überweisung tätig wird, ist grundsätzlich an den ausgestellten Überweisungsschein gebunden; er darf sich keinen eigenen Abrechnungsschein (Muster 5) ausstellen.

Die Krankenkassen informieren ihre Versicherten darüber, dass dem Arzt, der auf Überweisung in Anspruch genommen wird, neben der elektronischen Gesundheits-karte auch der Überweisungsschein vorzulegen ist.

Vom überweisenden Vertragsarzt auszufüllen und vom Arzt, der auf Überwei-sung tätig wird, zu beachten:

1.
Der überweisende Vertragsarzt hat zu kennzeichnen, ob die Überweisung zur kurativen Versorgung, zur Prävention, zur Hinzuziehung eines Arztes bei be-legärztlicher Behandlung oder als Zuweisung zu einer Behandlung gemäß § 116b SGB V erfolgt.

2.
Das Quartal der Ausstellung der Überweisung ist in der Form „QJJ“ in das betreffende Feld einzutragen.
Beginnt der auf Überweisung tätig werdende Arzt seine Behandlung erst im Folgequartal, kann der ausgestellte Überweisungsschein verwendet werden, sofern der Versicherte zum Zeitpunkt der Behandlung eine gültige elektronische Gesundheitskarte vorweisen kann. Erfolgt im Folgequartal kein persönlicher Arzt-Patienten-Kontakt, so kann der ausgestellte Überweisungsschein ohne den erneuten Nachweis der Anspruchsberechtigung verwendet werden.

3.
Bei Leistungen nach Abschnitt 31.2 EBM ist das Datum der OP in Form „TTMMJJ“ anzugeben.

 

Die Vollständige Anlage zum BMV für Ärzte

• Erläuterungen zur Vereinbarung über Vordruckefür die vertragsärztliche Versorgung
Stand: Januar 2019
können Sie HIER herunterladen.
(PDF Reader wird benötigt)